#Supplement Zink

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Teil 2

In diesem Artikel geht es um das Spurenelement Zink und dessen Rolle für die Immunabwehr. Zink ist wie Magnesium, Calcium, Eisen oder Kupfer ein zweiwertiges Kation (Salzteilchen). Es konkurriert aber vor allem mit Magesium um Bindungen im Körper. „Zink-Fans“, wie sie jetzt mal genannt werden, wissen, dass man nach drei Wochen Zink Einnahme mal eine „Zink-Pause“ einlegen sollte, damit Salze wie Eisen, Kupfer und Magnesium nicht von ihren Stellen verdrängt werden.

Zink beeinflusst im menschlichen Organismus die Aktivität von rund 300 Enzymen und ist somit an dessen Stoffwechsel, Wachstum, der Speicherung und dem Transport von Insulin und an der Genstrukturentwicklung beteiligt.

Die WHO (World Health Organization) empfiehlt 5mg/d (day=Tag), die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) 7mg/d für Frauen und 10mg/d für Männer, die meisten Zink-Präparate erfüllen das. Es gibt aber auch Präparate mit 25 mg pro Dosis. In Form von Brausetabletten oder Tabletten ist eine Einnahme vorgesehen. Meist wird es in Kombination mit Vitamin C angeboten. Es exisiteren auch Lutschtabletten oder sogenannte Retardkapseln. Meist ist an Wasser gebundenes Zinksulfat enthalten.

Zinkmangel führt zur Veränderung im Hormonhaushalt und in der Enzymaktivität. Er äußert sich u.a. in Appetitlosigkeit, einer gestörten Glucoseverwertung, erhöhter Infektanfälligkeit und verzögerter Wundheilung.

Beispielsweise seien Betroffene mit einem Lippenherpes genannt (Herpes labialis); sie tragen das Virus in sich bzw. wissen sie es, dass es jederzeit zu einem „Ausbruch“ kommen kann. Viele sind Träger, nur kommt die Virus-Form nicht immer zum Ausbruch. Erst bei Stress, schwachem Immunsystem oder auch in der Höhe (Bergsteiger/UV-Strahlung = Stress) tritt ein Herpes wieder in Erscheinung, es beginnt mit Krippeln, es folgen Herpesbläschen, die meist von selbst wieder abklingen. Hier werden neben Virustatika auch von außen Zinksalben angewandt. Von „innen“ her gilt stets die Empfehlung auch wieder die Zinkspeicher aufzufüllen. Auch Akne Patienten profitieren wohl von der Zinkeinnahme.

-Exkurs-
Stichwort Zinksalben: Sie wirken adstringierend, also zusammenziehend und versorgen so manchen wunden Babypopo oder die Stellen im Schritt, hat man sich mal wieder einen „Wolf“ gelaufen. Sportler reiben ihre Füße damit ein, Radsportler ihre Hosen. Manchmal sind noch Zusätze wie Lebertran enthalten, welche auch wundheilungsfördernd sind.

– Aber zurück zur Einnahmeform: Zink ist essentiell, kann also nicht vom Körper selber bereitgestellt werden und muss daher aufgenommen werden. Gute Zinklieferanten sind Fleisch, Fisch und insbesondere Merresfrüchte (Achtung: Vegetarier/Veganer), aber genauso Vollkornprdukte und Nüsse. Pflanzliches Zink wird nicht so gut vom Körper aufgenommen wie „tierisches“. Vor allem Linsen sind der ideale Zinklieferant.

Hauptspeicher im Körper sind Haare, Augen, Prostata, Muskulatur und Knochen. Die Ausscheidung erfolgt zu 85% mit dem Stuhlgang. Haut, Haare, Urin, Schweiß und auch Sperma sind weitere Ausscheidungswege.

Die Datenlage schwankt immer mal wieder um +/- 0. Dennoch wird Zink zur Vorbeugung bei Erkältungskrankheiten eingesetzt und zwar in Dosen von 60-140mg/d.

Bei Mengen größer 2g(Gramm)/d kann allerdings auch eine akute Zinkvergiftung folgen: Magen-Darm-Beschwerden und Fieber sind mögliche folgen. Bei Tagesmengen größer 110mg/d auf Dauer kann es zu Störungen in der Blutbildung oder auch im Bereich der Nervenfunktion führen. Werden außerdem gleichzeitig Arzneimittel eingenommen sollte man mit seinem Arzt oder Apotheker sprechen.

Ich selber bevorzuge die Einnahme von Brausetabletten (3x25mg/Tag) bei den ersten Anzeichen einer Erkältung und finde, damit schon so manche Folge abgewandt zu haben. Hier gilt auch: vor den Mahlzeiten einnehmen (0,5-

1 Std. ca, oder danach 3 Stunden warten) und in kleinen Schlücken trinken. Zink-Histidin kann und soll zur Nahrung genommen werden. Daneben sollte man einfach auf seinen Körper hören. Genug Schlaf- und Ruhezeiten sind viel wichtiger, als irgendwelche „Mittelchen“. Im Schnitt wird man eben 1-2x pro Jahr krank, das gilt es auch zu kennen – es ist die durchschnittliche Erkältungsanzahl.

Im nächsten #Runninghealth -Teil geht es unter anderem um #Magnesium. Scheinbar auch eine Wissenschaft für sich…


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