#Supplement Magnesium

#Health #Gesundheit #GrippalerInfekt #Supplements #Magnesium #Runninghealth Teil 3

Magnesium in aller Munde! Im wahrsten Sinne des Wortes, aber zahlreiche Studien befürworten vor allem die krampflösende Wirkung bei Schwangeren, die einfach aufgrund ihrer besonderen Situation eher zu Krämpfen neigen. Auch bei Migränebetroffenen und Menschen mit Herzrhythmusstörungen gibt es wissenschaftliche Daten, welche den Einsatzu von Magnesiumpräparaten befürworten. Bei allen übrigen Fällen sind die Forscher uneins in Ihrer Meinung.

Es kann aber außerdem prophylaktisch bei Regelschmerzneigung und Migräneneigung genommen werden. Kommt es hochdosiert (mehr als 600mg/d) zum Einsatz kann es zu Magenverstimmungen und Blähungen führen. Kann, muss nicht. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 300-600 mg bei Personen mit erhöhten Bedarf (Sportler, Schwangere (s.u.)). Bei gleichzeitiger Medikamenteneinnahme sollte man aber unbedingt seinen Arzt oder Apotheker fragen (Achtung bei Niereninsuffizienz, Antibiotikagabe, Eisenpräparaten).

Magnesium-Citrat oder Magnesium-Oxid ? Das zweite bezeichnet im Prinzip das Magnesia, welches beispielsweise Kletterer oder Turner für Ihre Hände benötigen. So was soll man schlucken ?
Studien zufolge machte es keinen Unterschied welche Form vorliegt, das eine oder andere wird weder besser, noch schneller vom Körper aufgenommen. Die Herstellenden Firmen sehen das Ihre Produkt natürlich weiter vorne.

Etwa 30 g Magnesium trägt ein erwachsener Mensch in sich, davon etwa die Hälfte in den Knochen. Mehr als ein Drittel außerdem in der Herz- und Skelettmuskulatur.

Wie Zink ist auch Magnesium an zahlreichen enzymatischen biochemischen Reaktionen im Körper beteiligt. Hier vor allem bei der Fettsäuresynthese, der Proteinsynthese und bei der Muskelfunktion. Es reguliert den Ablauf der Muskelkontraktion zusammen mit Calcium und sorgt letztlich für eine gesunde Grundspannung in den Muskeln (Grundtonus). Da Magnesium die Freisetzung von Adrenalin hemmen kann, dient es somit auch zur Stressabschirmung.

Ein Mangel kann sich unter anderem durch Kopfschmerzen, Müdigkeit, sowie Bauch- und Muskelkrämpfen (in der Wade – Klassiker!, Regelschmerzen) bemerkbar machen. Bei ausgeprägtem Mangel können sogar Herzrhythmusstörungen resultieren.
Neben Schwangeren (s.o.) sind auch Sportler, Diabetiker, Stillende, Alltagsgestresste und Alkoholiker gefährdet.

Dann noch die Frage: Was unterscheidet die Discount-Produkte von Apothekenprodukten, außer dem Preis ?

Da ist es halt so, dass die Zulassung eine wichtige Rolle spielt. Ein Arzneimittel durchläuft andere Prozesse als eine Nahrungsergänzungsmittel (Supplement) und kann dadurch zu einem anderen Preis führen. Beim Arzneimittel gibt es strengere Grenzen und Anforderungen, die erfüllt werden müssen. Hier gelten höchste Qualitätsstandards und die Wirkung muss auch erst einmal bewiesen sein, damit es zu einer Zulassung kommt. Preisfüchse können sich auch Magnesiumcitrat in großen Mengen kaufen, die Frage ist dann aber immer noch, wie die Freisetzung im Körper aussieht. Pharmabetriebe haben ein ganzes Arsenal an Tricks, damit die Wirkung nicht direkt „verpufft“, der Wirkstoff quasi voll anfluten kann und nicht direkt ausgeschieden wird (Magnesiumcitrat ist wasserlöslich). Spezielle Überzüge zum Beispiel bei Granulaten oder Tabletten sorgen dafür. Eine weitere Rolle spielt der Geschmack: Meist sind es Citrus- oder Orangenaromen.

Das war der nun dritte Teil zum Thema Runninghealth bei mir. Lasst euch überraschen, es folgen bestimmt bald neue Themen, es gibt da so ein paar Ideen 😉 !


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